Methode und Quellen
Stand: 13. Oktober 2026
Diese Seite beschreibt, wie Treemulator Standort, Eignung der Baumarten, Pflanzenzahl und Schutz gegen Wild berechnet und woher die Daten stammen. Die Rechnung ist eine Entscheidungshilfe. Sie ersetzt keine Standortkartierung und keine Beratung durch den Forstdienst.
Jede Planung speichert ihre Grundlagen und den Rechenstand, das Datum der letzten Änderung an der Rechnung. Der Bericht nennt beides. Was sich wann geändert hat, steht unter Änderungen der Rechnung.
Daten
Für die Planung fragt die App Open-Meteo und OpenStreetMap ab. Dabei verlässt nur die Koordinate der Flächenmitte das Gerät. Jeden abgerufenen Wert kann man in der Planung überschreiben.
- Gelände: Höhenmodell Copernicus DEM GLO-90 über Open-Meteo. Aus fünf Höhenpunkten im Umkreis von 180 m ergeben sich Hangneigung und Himmelsrichtung.
- Klima heute: Reanalyse ERA5 über Open-Meteo, Tageswerte der Jahre 2015 bis 2024. Daraus stammen Jahresmitteltemperatur, Jahresniederschlag, Niederschlag von Mai bis September, die Temperatur des wärmsten und des kältesten Monats, die Wachstumstage über 5 °C, die Sonnenenergie und die klar sonnigen Tage.
- Klima um 2050: Zwei hochaufgelöste Klimamodelle aus CMIP6, MRI-AGCM3-2-S und EC-Earth3P-HR, über Open-Meteo. Verglichen werden die Jahre 2041 bis 2050 mit 2015 bis 2024 derselben Modelle. Die Änderung wird auf das gemessene Klima übertragen, so fällt der Fehler der Modelle im Ausgangswert weg. Sie gilt getrennt für das ganze Jahr und für den Sommer von Mai bis September. Die Planung zeigt die Spanne zwischen den beiden Modellen.
- Umgebung: OpenStreetMap über die Schnittstelle Overpass. Gezählt werden Gebäude im Umkreis von 150 m, Wald im Umkreis von 100 m und 1 km und Gewässer im Umkreis von 40 m. Daraus schätzt die App, wie oft Wild auf die Fläche kommt.
- Boden: Bodenart, Wurzeltiefe, Steingehalt, Bodenfeuchte und Kalk gibt an, wer die Fläche kennt. Die Planung enthält eine Anleitung für die Bestimmung im Feld. Bodenkarten fragt die App nicht ab.
Welche Dienste welche Angaben erhalten, steht in der Datenschutzerklärung. Die Anbieter der Karten nennt das Impressum.
Standort
Wasserversorgung
Die Wasserversorgung ist eine Stufe von 1 bis 5, von extrem trocken bis nass. Ausgangspunkt ist der Niederschlag von Mai bis September, gewichtet mit dem Wasserspeicher des Bodens. Diesen bestimmen Bodenart, Wurzeltiefe und Steingehalt. Davon geht der Verdunstungsanspruch ab. Er beträgt 150 mm bei einem wärmsten Monat von 18,5 °C und ändert sich um 9 mm je Grad. 130 mm Überschuss oder Mangel entsprechen einer Stufe.
Regen allein macht einen Boden nicht nass. Ohne Grund- oder Hangwasser bleibt die Stufe darum bei höchstens 3,6. Ein voller Südhang kostet knapp eine Stufe. Wer die Bodenfeuchte angibt, hält die Stufe in deren Bereich.
| Bodenfeuchte | Nutzbare Feldkapazität im Sommer | Stufe |
|---|---|---|
| Extrem trocken | unter 10 % | 1,0 |
| Sehr trocken | 10 bis 20 % | 1,1 bis 1,8 |
| Trocken | 20 bis 40 % | 1,9 bis 2,5 |
| Frisch | 40 bis 80 % | aus Klima und Boden |
| Feucht | 80 bis 100 % | 4,0 bis 4,3 |
| Nass | über 100 % | 4,8 bis 5,0 |
| Wechselfeucht | unter 40 bis über 100 % | aus Klima und Boden, mit eigener Prüfung |
Wasser um 2050
Dieselbe Rechnung läuft mit dem Klima um 2050, mit der Erwärmung und dem Niederschlag des Sommers aus den Modellen. Die Differenz zu heute wird von der heutigen Stufe abgezogen. Feuchte und nasse Böden hängen am Grund- oder Hangwasser und bleiben, wie sie sind. Fehlen die Werte der Modelle, rechnet die App mit 2 °C Erwärmung.
Nährstoffe und Kalk
Auch die Nährstoffversorgung ist eine Stufe von 1 bis 5. Jede Bodenart hat ihren Wert, Lehm etwa 4, Sand 1,5 und Hochmoor 1. Geringe Wurzeltiefe und viel Stein senken ihn. Ob der Boden Kalk enthält, folgt aus der Bodenart oder aus der Säureprobe.
Licht und Vorbestand
Die Planung unterscheidet offene Fläche, Halbschatten und Schatten unter Altbäumen. Der Vorbestand zeigt, ob frische Nadelholzstöcke den Großen Braunen Rüsselkäfer anziehen und ob eine frühere Wiese viele Mäuse beherbergt.
Vegetationszone und Wärmestufe
Aus der Koordinate bestimmt die App das Florengebiet, aus dem Klima die Vegetationszone, etwa den sommergrünen Laubmischwald oder die Taiga. Die Zone wird zweimal bestimmt, für heute und für 2050, und vorgeschlagen wird aus beiden. Die Wärmestufe folgt aus dem wärmsten Monat. Die Grenzen sind aus Klimawerten gerechnet und nicht kartiert. Die App deckt Eurasien ab.
Eignung der Baumarten
Die App kennt 342 Baum- und Straucharten. Für jede Art hält eine Tabelle ihre Ansprüche fest, darunter Trockenheits- und Nässetoleranz, Spätfrosthärte, Lichtbedarf, Temperaturbereich, Mindestniederschlag und Nährstoffbedarf. Dazu kommen das Verhalten auf Kalk und auf schweren Böden, die Bindung an Moor oder Aue, die Aussichten im Klimawandel, die Verbreitung und bekannte Risiken. Die Werte fassen zusammen, was die Merkblätter der forstlichen Versuchsanstalten WSL, FVA, LWF und BFW und die gängigen Baumartenempfehlungen übereinstimmend angeben. Wo sie auseinandergehen, gilt die vorsichtigere Einschätzung.
Jede Art beginnt mit 100 Punkten, und jeder Einwand kostet Punkte. Geprüft wird heute und im Klima um 2050, es zählt das Ungünstigere. Ab 70 Punkten gilt eine Art als gut geeignet, ab 45 als bedingt geeignet, darunter als ungeeignet.
| Einwand | Abzug in Punkten |
|---|---|
| Zu trocken, heute oder um 2050, oder zu nass | mit dem Abstand zur Grenze, höchstens 80 |
| Wechselfeuchter Boden | 12 bis 30 |
| Boden zu arm | mit der Lücke zum Bedarf, höchstens 70 |
| Kalk bei kalkmeidenden Arten | 35 |
| Saurer Boden bei Arten basenreicher Böden | 15 bis 30 |
| Schwerer, dichter Boden bei Arten, die ihn meiden | 20 |
| Temperatur an der Grenze oder darüber hinaus, heute oder um 2050 | 12 oder 35 |
| Jahresniederschlag knapp oder deutlich zu gering | 12 oder 30 |
| Andere Vegetationszone | 30, oder 8, wenn die Fläche bis 2050 in die Zone der Art wächst |
| Nächstes natürliches Vorkommen weiter als 400, 1.200 oder 3.000 km entfernt | 8, 22 oder 35 |
| Lichtbaumart unter Schirm, Schattbaumart auf der Freifläche | 30 oder 10 |
| Auenbaumart ohne Grundwasser | 22 |
| Keine Moorart auf nassem Torf | 30 |
| Bekanntes Risiko, etwa Ulmensterben, Eschentriebsterben oder Invasivität | je Art |
| Verlierer im Klimawandel | bis 12 oder 25, je wärmer die Fläche im Temperaturbereich der Art liegt |
Dazu kommen kleine Abzüge ohne Einwand, höchstens 8 für die Temperatur, 6 für das Wasser und 9 für einen guten Boden, den eine genügsame Art nicht nutzt. Sie ordnen Arten, deren Optimum hier liegt, vor solche, die gerade noch zurechtkommen. Auf einer Fläche mit dichter Konkurrenz wie Brombeere bekommen Arten, die rasch Schatten geben, 18 Punkte dazu.
Sortiert wird nur nach Punkten. Das Pflanzziel wählt aus, welche Arten erscheinen, und gibt keine Punkte. Ein Wirtschaftswald zeigt zum Beispiel keine Kleinbäume. Arten, die nicht in der Gegend wachsen, erscheinen nur, wenn ihr nächstes Vorkommen höchstens 1.200 km entfernt ist und ihre Vegetationszone passt. Die übrigen erscheinen erst auf ausdrücklichen Wunsch.
Gezählter Anwuchs auf der Fläche und in der Nähe steht neben der Eignung und geht nicht in die Punkte ein. Eine Zählung ist eine Beobachtung an einem Ort in einem Jahr.
Pflanzenzahl
Wie eng gepflanzt wird, hängt vom Zweck ab. Jedes Pflanzziel bringt eine Platzstufe als Vorgabe mit, und jede Stufe lässt sich bei jedem Ziel wählen.
| Platzstufe | Platz je Pflanze | Vorgabe bei |
|---|---|---|
| Wertholz | forstlicher Richtwert der Art | Wirtschaftswald |
| Trupps und Rotten | Gruppen zu 20 oder 25 Pflanzen, im Endabstand oder im doppelten Endabstand | Schutzwald im Gebirge |
| Rasch geschlossen | geometrisches Mittel aus Richtwert und Endabstand | Schutzwald |
| Endabstand | ausgewachsene Krone | – |
| Lichter Wald | Endabstand und 25 % mehr | Naturschutz |
| Offene Landschaft | Endabstand und 60 % mehr | Nahrung |
Der Endabstand ist der Kronendurchmesser der ausgewachsenen Art, wenn ihre Krone die der Nachbarn gerade berührt. Lichtbaumarten bekommen 5 oder 10 % mehr Abstand. Wo das Wasser für eine Art knapp wird, wächst die Fläche je Pflanze bis auf das Doppelte.
Die Richtwerte liegen am unteren Rand der Empfehlungen der Länder für Kulturen zur Holzerzeugung, zum Beispiel 6.000 Pflanzen je Hektar für Eiche, 5.000 für Rotbuche und Waldkiefer, 1.600 für Douglasie und 1.500 für Vogelkirsche. Wertholz und «Rasch geschlossen» pflanzen nie weiter als den Endabstand, Trupps nie dichter als den Richtwert.
Im Trupp stehen 20 Pflanzen 1,2 m auseinander, die Truppmitten im Endabstand. Aus jedem Trupp soll ein Zukunftsbaum werden, und dazwischen wächst Naturverjüngung. Im Gebirge, wo der wärmste Monat unter 13,5 °C bleibt, werden daraus Rotten zu 25 Pflanzen, 0,8 m auseinander. Die Rottenmitten stehen im doppelten Endabstand, damit zwischen den Rotten mindestens eine Kronenbreite frei bleibt.
Die Prozente der Mischung sind Anteile an der Pflanzenzahl. Die Fläche geteilt durch den mittleren Platz je Pflanze ergibt die Zahl. Blühflächen, Feuchtzonen und Kleinstrukturen werden vorher abgezogen, als Vorgabe 7 % der Fläche. Unter Schirm sind es 25 bis 45 % weniger Pflanzen.
Zur Pflanzenzahl kommt eine Reserve für Ausfälle, je nach Wuchskraft des Standorts 10, 15 oder 20 %. Bei Wertholz und in Trupps ist sie halb so groß, mindestens 5 %.
Eine Hecke rechnet die App in laufenden Metern. Länge und Breite ergeben sich aus Fläche und Umfang, und der Heckentyp legt Reihen und Pflanzabstand fest.
Schutz gegen Wild
Geschützt wird nur, was Schutz braucht. Die Rechnung hat drei Schritte.
- Die Gefahr auf der Fläche folgt aus den Wildarten und dem Verbissdruck. Am besten schätzt ihn, wer die Naturverjüngung in der Umgebung ansieht. Ohne Angabe schätzt die App ihn aus der Umgebung.
- Der Bedarf jeder Art hängt davon ab, wie gern das Wild sie frisst und ob Böcke an ihr fegen. Eine Pflanze, die beim Setzen über die Reichweite des Wildes hinausragt, braucht gegen Verbiss keinen Schutz.
- Die Höhe des Schutzes richtet sich nach dem größten Tier, rund 1,2 m für Rehe, 1,8 m für Hirsche und 60 cm für Hasen. Er steht, bis die Endknospe aus der Reichweite gewachsen ist, mindestens 2 und höchstens 15 Jahre. Die Dauer folgt aus dem Jugendwachstum der Art und der Wuchskraft des Standorts.
Aus der Standzeit folgt das Material. Verrottendes Material wird gewählt, wo es lange genug hält, Kunststoff nur, wo nichts anderes reicht. Für Nadelbäume schlägt die App nur frei stehenden oder verrottenden Schutz vor, weil ihre Äste durch Netze und Löcher wachsen.
Einzelschutz und Zaun vergleicht die App im Aufwand für Material, Aufbau, Kontrolle und Abbau. Ein Einzelschutz mit Stab ist eine Einheit. Ein Meter Rehzaun zählt 2,5 Einheiten, ein Meter Hirschzaun 3,5. Der Zaun wird empfohlen, wenn er weniger als 90 % des Einzelschutzes kostet. Über 35° Neigung schlägt die App keinen Zaun vor.
Kunststoff und Biokunststoff müssen eingesammelt werden, denn Biokunststoff baut sich im kühlen Waldboden meist nicht vollständig ab. Holz, Zellulose, Jute, Schafwolle, Bambus und Rutengeflecht bleiben im Wald.
Termine und Pflege
Gepflanzt wird im Herbst, von Mitte Oktober bis Ende November. Auf nassen oder wechselfeuchten Böden und über 1.000 m gilt das Frühjahr. Die Beobachtung ist alle 6 Monate fällig, die Pflege alle 12 Monate. Bei dichter Konkurrenz wie Brombeere wird alle 6 Monate freigeschnitten. Der nächste Termin zählt ab der letzten Erledigung. Das Einsammeln ist am Ende der Standzeit fällig.
Abgleich mit der Tree App
In der Schweiz empfiehlt die Tree App von BAFU und WSL Baumarten nach dem Standortstyp, für das Klima von 1961 bis 1990 und für mäßigen und starken Klimawandel gegen Ende des Jahrhunderts. Sie braucht den Standortstyp, Treemulator dagegen Angaben zum Boden, und Treemulator rechnet bis 2050. Am 12. Oktober 2026 wurden neun Standortstypen verglichen, sechs im Mittelland, einer bei Davos und zwei im Pfynwald im Wallis. Gezählt wurde, wie viele der von der Tree App empfohlenen Arten Treemulator als gut geeignet einstuft.
| Standortstyp | Von der Tree App empfohlen | Davon gut geeignet |
|---|---|---|
| 1 Typischer Hainsimsen-Buchenwald | Hängebirke, Hainbuche, Edelkastanie, Rotbuche, Waldkiefer | 4 von 5 |
| 8a Typischer Waldhirsen-Buchenwald | Spitzahorn, Bergahorn, Rotbuche, Esche, Traubeneiche, Stieleiche | 5 von 6 |
| 12a Typischer Bingelkraut-Buchenwald | Spitzahorn, Bergahorn, Rotbuche, Esche, Vogelkirsche, Traubeneiche | 5 von 6 |
| 14 Seggen-Buchenwald mit Weißsegge | Feldahorn, Schneeballblättriger Ahorn, Bergahorn, Rotbuche, Esche, Waldkiefer, Traubeneiche, Mehlbeere | 4 von 8 |
| 29 Ulmen-Eschenwald | Weißtanne, Spitzahorn, Bergahorn, Esche, Traubenkirsche, Stieleiche, Bergulme | 5 von 7 |
| 44 Seggen-Schwarzerlenbruch | Schwarzerle | 1 von 1 |
| 57V Alpenlattich-Fichtenwald mit Heidelbeere | Fichte, Eberesche | 2 von 2 |
| 65* Hauhechel-Föhrenwald | Waldkiefer, Mehlbeere | 2 von 2 |
| 38S Seifenkraut-Flaumeichenwald | Schneeballblättriger Ahorn, Waldkiefer, Traubeneiche, Flaumeiche, Mehlbeere | 4 von 5 |
Die Unterschiede haben vier Gründe.
- Esche, Bergulme und Edelkastanie gelten in beiden Apps als krankheitsgefährdet. Die Tree App markiert sie mit einem Zeichen, Treemulator zieht Punkte ab und stuft sie damit als ungeeignet oder bedingt geeignet ein.
- Auf dem flachgründigen, trockenen Kalkstandort (14) wird der Boden nach Treemulator bis 2050 sehr trocken. Rotbuche und Bergahorn sind dort ungeeignet, die Tree App hält beide für geeignet.
- Den Schneeballblättrigen Ahorn kennt Treemulator nicht.
- Im Pfynwald schlägt Treemulator zusätzlich Arten aus den Nachbargebieten vor, die mit der Erwärmung passen, etwa Mannaesche, Hopfenbuche und Zerreiche. Die Tree App beschränkt sich auf die Arten der Schweizer Waldstandorte.
Der Abgleich hat drei Fehler in Treemulator aufgedeckt, die behoben sind. Waldkiefer, Hängebirke, Zitterpappel und elf weitere heimische Arten fehlten in der warmgemäßigten Zone, und die Waldkiefer verlor im Pfynwald, dem größten Föhrenwald der Schweiz, 30 Punkte. Der Bergahorn galt auf feuchtem Boden als zu nass. Die Fichte bekam auch im subalpinen Fichtenwald den vollen Abzug für Verlierer im Klimawandel. Er gilt jetzt nur noch im warmen Teil ihres Temperaturbereichs.
Ein vierter Befund betrifft die Daten. Für den Pfynwald liefert ERA5 einen Jahresniederschlag von 1.278 mm, die Station Sion der MeteoSchweiz misst rund 600 mm. Ein Lehm käme damit als frisch statt trocken heraus. Die Planung weist auf diese Grenze hin.
Grenzen der Rechnung
- Die Rechnung ersetzt keine Standortkartierung. Wurzeltiefe, Steingehalt und Nährstoffe zeigt nur eine Bodengrube, und zwei Flächen am selben Hang können verschieden sein.
- Gelände und Klima stammen aus Datenrastern. Das Höhenmodell hat 90 m Maschenweite, die Klimadaten 10 bis 25 km. Kaltluftsenken, Quellaustritte und kleine Kuppen fehlen darin, und in Gebirgstälern weicht der Niederschlag stark ab.
- Zwei Klimamodelle zeigen eine Richtung, keine Gewissheit. Die Planung nennt ihre Spanne.
- Die Ansprüche der Arten sind für Mitteleuropa am besten belegt. Für Arten aus Asien beruhen sie auf ihrer Verbreitung und auf Herkunftsversuchen.
- Für den Schutzwald gelten eigene Anforderungen, in der Schweiz nach «Nachhaltigkeit und Erfolgskontrolle im Schutzwald» (NaiS).
- Gesetze und Förderbedingungen kennt die App nicht. Zäune, gebietsfremde Arten und Pflanzungen im Schutzwald brauchen oft eine Bewilligung.
Quellen
Daten
- Open-Meteo, Schnittstellen für Höhe, Wetterrückblick und Klimamodelle.
- Hersbach u. a. (2020): The ERA5 global reanalysis. Quarterly Journal of the Royal Meteorological Society 146. doi.org/10.1002/qj.3803
- Haarsma u. a. (2016): High Resolution Model Intercomparison Project (HighResMIP v1.0) for CMIP6. Geoscientific Model Development 9. doi.org/10.5194/gmd-9-4185-2016
- OpenStreetMap-Mitwirkende, abgefragt über Overpass. Lizenz
Pflanzenzahl und Pflanzform
- Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Pflanzenzahlen je Hektar.
- Landesforst Mecklenburg-Vorpommern: Pflanzverbände.
- Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft: LWF Wissen 59, Douglasie.
- Doutaz und Gendre (2017): Merkblatt für die Praxis «Eichenpflanzung». Amt für Wald, Wild und Fischerei des Kantons Freiburg. fr.ch
- Kohnle, Saha, Kühne und Bauhus (2013): Eiche: Nester oder Trupp? AFZ-Der Wald 2/2013. waldwissen.net
- Schönenberger (1986): Rottenaufforstung im Gebirge. Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen 137. waldwissen.net
Baumarten, Waldschutz und Herkunft
- Bundesamt für Umwelt und WSL: Tree App und NaiS.
- Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft: Merkblatt 44, Rüsselkäferbefall in Kulturen.
- Richtlinie 1999/105/EG des Rates über den Verkehr mit forstlichem Vermehrungsgut. EUR-Lex
- Verordnung über den Wald (Waldverordnung, WaV) vom 30. November 1992, SR 921.01, Artikel 21.
Änderungen der Rechnung
- 13.10.2026: Abgleich mit der Tree App. Warmgemäßigte Zone für 14 heimische Arten, Bergahorn auf feuchten Böden, Abzug für Verlierer im Klimawandel nach der Lage im Temperaturbereich. Hinweis auf die Grenzen der Klimadaten in Gebirgstälern.
- 12.10.2026: Platzstufen je Ziel mit Wertholz, «Rasch geschlossen» sowie Trupps und Rotten. Drei trockene Stufen der Bodenfeuchte. Wasser um 2050 mit den Sommerwerten der Klimamodelle. Vorbestand für Rüsselkäfer und Mäuse. Nährstoffabzug gleitend, Hoch- und Niedermoor getrennt, Abzug für schwere Böden. Seither speichert jede Planung den Rechenstand.
- 14.09.2026: Pflanzenzahl nach der Endgröße der Arten statt nach Dichtestufen. Schutz gegen Wild nach dem Bedarf jeder Art.
- 10.09.2026: Florengebiet und Vegetationszone, heute und um 2050.
Zurück zur App Weiter zum Impressum.