Eine Fläche anlegen
In der Kartenansicht finden sich drei Möglichkeiten, eine Fläche anzulegen:
„Fläche zeichnen“ ist für den Schreibtisch. Tippen Sie die Ecken auf dem Luftbild an.
„Ecken ablaufen“ ist für die Arbeit im Gelände. Gehen Sie zu jeder Ecke und tippen Sie
dort auf „Ecke hier setzen“.
„Grenze ablaufen“ ist für Flächen mit vielen Ecken. Gehen Sie den Rand ab. Die App setzt
alle 8 m einen Punkt.
Beim Ablaufen bleibt der Bildschirm an, damit die Ortung nicht aussetzt. Wechseln Sie dabei
möglichst nicht in eine andere App.
Eine Hecke zeichnen Sie als schmalen Streifen, etwa 150 × 5 m.
Ecken verschieben Sie später in der Fläche mit „Ecken verschieben“. Eine abgelaufene
Fläche verliert dabei den Vermerk „vor Ort mit GPS erfasst“.
Pflanzung planen
Welche Baumart wohin passt, beurteilt normalerweise eine Fachperson vor Ort. Der Knopf
„Pflanzung planen“ in der Fläche bildet einen Teil dieser Beurteilung nach. Die App ruft Höhe,
Hangneigung, Himmelsrichtung des Hangs und Klima (heute und um 2050) ab und verbindet sie mit Ihren Angaben zu
Boden, Feuchte und Wild. Daraus schlägt sie Baumarten mit Begründung vor und nennt Pflanzenzahl, Schutz,
Pflanzzeit und Einsammeltermin. Jeden Wert können Sie überschreiben.
Anwuchs zählen
Unter „Anwuchs“ in der Fläche tragen Sie bei der Kontrolle ein, wie viele Pflanzen
je Art noch leben, oder den Anteil aus einigen Probekreisen. Die App rechnet daraus, wie viel
angewachsen und ausgefallen ist, und mit der mittleren Höhe aus zwei Zählungen den Zuwachs je
Jahr. Bei der nächsten Planung auf dieser Fläche und auf Flächen in der Nähe steht der gezählte
Anteil unter der Art.
Hüllen einsammeln
Die Kachel „Hüllen einsammeln“ im Reiter „Arbeiten“ zählt die Hüllen und Pfähle, die noch
im Wald stehen. Material, das im Wald verrottet, zählt nicht mit.
Beim Einsammeln zählt die App Hüllen, Pfähle und beim Zaun Geflecht und Zaunpfähle je
mit einem eigenen Zähler. Ziehen Sie Hülle und Pfahl in einem Griff, wählen Sie oben beide
Zähler an. Dann zählt ein Druck beides.
Auf Flächen „Nur Hüllen einsammeln“ zählt der Zähler auch den Bestand. Wählen Sie oben
„Bestand im Wald“ und zählen Sie beim Abgehen der Fläche die Hüllen, die noch stehen. Daraus ergibt
sich die Gesamtzahl.
Datenserver
Treemulator benötigt keinen Server und keine Konten. Jedes Gerät speichert seine eigenen Daten und die App arbeitet im Wald ohne Netz. Deshalb werden die Daten nicht automatisch abgeglichen und zwei Personen können nicht gleichzeitig dieselbe Fläche bearbeiten.
Flächen, Hüllen und Termine verlassen das Gerät nur, wenn Sie sie selbst weitergeben. Die
Kartenbilder stammen dagegen von fremden Diensten. Diese erhalten bei jedem Abruf die
Verbindungsdaten Ihres Geräts.
Welche Dienste das sind, steht in der
Datenschutzerklärung. Verweise zu den Anbietern stehen im
Impressum.
Empfehlung für den Betrieb: Jede Person führt ihre Flächen und schickt sie weiter, etwa
nach dem Waldgang. Ein Gerät sammelt alle Flächen, meist das der Revierleitung. Alle schicken ihre Flächen dorthin und erhalten von dort den vollständigen Bestand zurück.
Mit eigenem Server, für Gemeinden und Forstbetriebe: Eine Fassung mit eigenem Server ist
möglich, etwa auf einem Server der Gemeinde. Die Geräte gleichen ihre Flächen dann automatisch ab, sobald sie Netz haben. Im Wald arbeiten sie weiter ohne Netz. Die Daten liegen dann zusätzlich auf diesem
Server. Diese Fassung wird auf Anfrage entwickelt. Anfragen an den Betreiber von Treemulator:
info@treemulator.org.
Wie lange Anfragen aufbewahrt werden, steht in der
Datenschutzerklärung.